Geschichte des Handlesens von der Antike bis in die Neuzeit

Die Kunst bzw. die Wissenschaft des Handlesens ist wohl so alt wie die zivilisierte Menschheit. Es wird vermutet, dass sie bereits in den frühesten bekannten Hochkulturen des vorderen und mittleren Orients ausgiebig gepflegt wurde, wie beispielsweise bei den alten Ägyptern, Babyloniern, Chaldäern, Sumerern und Arabern, doch sind aus jender Zeit keine entsprechenden schriftlichen Abhandlungen erhalten. Man findet allerdings reichlich Bezüge auf das Handlesen in verschiedenen religiösen Texten jener Zeit, in der Poesie, in Biographien und in geschichtlichen Aufzeichnungen.

Weiter im Osten hingegen, in den uralten Veda-Schriften Indiens, wird die Handlesekunst in den überlieferten Aufzeichnungen durchaus erwähnt und beschrieben. Sie bildet dort, zusammen mit der Astrologie, eine fundamentale Wissenschaft zur Analyse des menschlichen Daseins und Schicksals der Erde. Allerdings wird an mehreren Stellen davor gewarnt, dieses Wissen in unverantwortlicher Weise zu bloßen Wahrsagerei oder spekulativen Zukunftsdeutung zu missbrauchen.

Auch in der Tradition des alten China finden wir deutliche Hinweise auf die Handlesekunst, die dort ein wichtiger Bestandteil des medizinischen Studiums der Physiognomie darstellt. Dieses Wissen wurde allerdimgs häufig nicht zur Heilung von Krankheiten oder zur Charakteranalyse verwendet, sondern auch dazu, um Vorhersagen über das bevorstehende Glück oder Unglück eines Menschen zu machen.

Quelle:

Maiwald Daniela / Zürrer Ronald

Nimm dein Leben in die eigene Hand!

ISBN 978-3-905831-42-9

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zur Geschichte der Handanalyse

von der Antike bis in die Neuzeit

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